The Great Gatsby – OST

Erscheinungsdatum: 17. Mai 2013 / Label: Interscope (Universal)

17.05.2013

CD-Review

CD-Review

Into the past

Die Erstausgabe der Romanvorlage von F. Scott Fitzgerald liegt nun bereits 88 Jahre zurück. Damals gehörte Jazz noch zum guten (gesellschaftlichen) Ton und Lebemänner zeichneten sich durch Stil und pompöses Auftreten aus. Die Geschichte um den jungen, mysteriösen Millionär Jay Gatsby und seine unstillbare Passion für die bezaubernde Daisy Buchanan wurde bereits diverse Male (darunter 1974 mit Robert Redford und Mia Farrow) verfilmt. Der australische Regisseur Baz Luhrmann, bekannt durch Filme wie “Romeo und Julia“, “Moulin Rouge“ und “Australia“, ließ es sich dennoch nicht nehmen seine ganz eigene Interpretation dieses Buches auf die Leinwand zu bringen. An seiner Seite Leonardo DiCaprio, mit dem er bereits 1996 gedreht hat, und als ein Ausführender Produzent: US Rapper und Businessman Jay-Z.  mehr…

Django Unchained – OST

Erscheinungsdatum: 18. Januar 2013 / Label: Republic (Universal)

27.01.2013

CD-Review

CD-Review

Das D ist stumm

Erst einmal mit dem Prädikat “Kult-Regisseur“ versehen, wird einem Filmemacher praktisch alles abgekauft. Im Zweifel liegt die Kunst eben in der Kunst etwas Hineinzuinterpretieren. 1996 verhilft Quentin Tarantino nicht nur John Travolta zum Comeback, sondern zeigt dem sauber strukturierten Mainstream Kino den breiten Mittelfinger. Ein Ausrufezeichen, dem er als Drehbuchautor und/oder Regisseur Streifen wie “Form Dusk Till Dawn“ (gemeinsam mit Robert Rodriguez), “Jackie Brown“ oder “Kill Bill“ folgen lässt. Und auch wenn manche Filme durchaus etwas an Glanz einbüßen, gelingt es ihm bis zuletzt Darsteller wie Christoph Waltz (als Col. Hans Landa) zu (spätem) internationalem Ruhm zu lancieren. mehr…

Step Up 4: Miami Heat – OST

Erscheinungsdatum: 31. August 2012 / Label: Interscope (Universal)

28.08.2012

CD-Review

CD-Review

Flash to the mob

Auch wenn sie nicht mehr den Charme bzw. Kultstatus von Streifen wie “Dirty Dancing“, “Grease“ oder “Footlose“ erreichen – Tanzfilme gehören zu den wiederkehrend verlässlichen Konstanten im jährlichen Kinoprogramm. Ausgefeilter, moderner, durchaus auch mal zu Lasten der Story, werden immer wieder neue Spektakel inszeniert und die Beteiligten zu Höchstleistungen angespornt. Die Idee das Ganze dreidimensional aufzubereiten, damit nur eine logische Konsequenz. Den Anfang macht 2010 die britische “StreetDance“ Reihe, Amerika kontert mit “Step Up 3D“. Erwähnung sollte dabei finden, daß bereits die ersten beiden Teile Hollywood Schönling Channing Tatum in die Erfolgsspur verhalfen und ihn zur universellen Schauspielallzweckwaffe upgradeten. mehr…

StreetDance 2 – OST

Erscheinungsdatum: 08. Juni 2012 / Label: Island (Universal)

10.06.2012

CD-Review

CD-Review

Just Dance

3D Technik in den Kinosälen. Die ganz neue Kinoerfahrung. Große Hollywood Blockbuster kommen an dem Hype ebenso wenig vorbei, wie gezielte Genrekost aus den Bereichen Horror, Science Fiction oder Action. Zuletzt auch Tanzfilme. Dabei machen nicht die amerikanischen, sondern britische Produktionsfirmen den Anfang. “StreetDance 3D“ als Produkt der Zusammenarbeit von Vertigo, BBC Films und UK Film Council. Eine Story? Sicherlich vorhanden, doch vielmehr geht es dabei um Optik, Choreographien gepaart mit Chart- und Club kompatiblen Klängen. mehr…

Bob Marley & The Wailers – Marley (The Original Soundtrack)

Erscheinungsdatum: 13. April 2012 / Label: Island (Universal)

26.04.2012

CD-Review

CD-Review

Songs of Freedom

Die Musikrichtung Reggae ist untrennbar mit dem Namen Bob Marley verknüpft. Kaum ein anderer Künstler hat so viel für die Bekannt- und Beliebtheit der jamaikanischen Musik und der Rastafari Bewegung getan und mit “Get up stand up“, “Exodus“ oder “I shot the sheriff“ nicht nur Songs mit Inhalt universeller Message, sondern für die Ewigkeit geschrieben. Die Greatest Hits Compilation “Legend“ aus dem Jahre 1984 ist mit über 25 Millionen verkauften Exemplaren das erfolgreichste Album dieses Genres.“Bob Marley and The Wailers“ viel mehr als nur eine Band, sondern eine Familie, Freunde und Gleichgesinnte. Unter dem Namen “The Wailers Band“ treten bis heute verblieben Mitglieder der ursprünglichen Formation um den ausdrucksstarken Marley. mehr…

Die Tribute Von Panem / The Hunger Games – OST

Erscheinungsdatum: 23. März 2012 / Label: Universal (Universal)

02.04.2012

CD-Review

CD-Review

Songs from District 12 and beyond

Noch bevor “Die Tribute Von Panem“ die deutschen Kinos erreichen, hat sich der Titel in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Ein Beleg dafür, daß groß angelegte Werbung maximalen Effekt erwirken kann. Denn auch wenn die dazugehörige Trilogie Bestsellerlisten schmückt(e), hat sich der eigentliche Inhalt für viele bis zuletzt verschlossen gehalten. Suzanne Collins Vorlage und Zukunftsvision um die beiden jungen Helden Katniss Everdeen (gespielt von Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson) im Kampf ums Überleben und gegen die Zweiklassengesellschaft – Kapitol vs. Distrikte – positioniert sich sowohl an der Spitze der US als auch der hiesigen Kinocharts. mehr…

The Greatest Video Game Music played by London Philharmonic Orchestra

Erscheinungsdatum: 21. November 2011 / Label: X5 (Naxos)

27.11.2011

CD-Review

CD-Review

Klassische Unterhaltung

“Final Fantasy“, “World Of Warcraft“, “Call Of Duty” auf der einen, ”Super Mario”, “Zelda” und ”Tetris” auf der anderen Seite. Was sich früher noch als Telespiel oder auf dem C64 sehr einfach aufgebaut zeigte, hat sich heute für viele zu einer neuen Religion entwickelt. Unzählige Lan Partys, Gamescom und Weltmeisterschaften sind nur einige Belege dafür. Computer-/Videospiele haben für viele den Stellenwert früherer Outdooraktivitäten eingenommen. Sehr zum Unmut des Gesundheitswesens. Über die Jahre sind Videospiele immer anspruchsvoller und realistischer geworden, auch wenn Smartphones derzeit, in Sachen “schneller Spielspaß“, den bekannten Konsolen mächtig auf die Pelle rücken. mehr…

Real Steel – OST

Erscheinungsdatum: 04. November 2011 / Label: Interscope (Universal)

23.10.2011

CD-Review

CD-Review

Fäuste aus Stahl

Boxerfilme haben eine lange Tradition. Auf der einen Seite das Spektakel, auf der anderen Seite der Blick hinter die Kulissen. Von gescheiterten Existenzen bis zu Underdogs, die Weltruhm erlangen. Während Rocky, The Fighter oder Ali “Männersache“ bleiben, holen Filme wie “Girl Fight“ (2000) und “Million Dollar Baby“ (2004) Frauen in den Ring bzw. auf die Leinwand. “Real Steel“ basiert auf einer aus dem Jahr 1956 stammenden Kurzgeschichte (Steel) von Richard Matheson. Wir schreiben das Jahr 2020 und Menschen werden von boxenden Robotern ersetzt. Hightech Fights zwischen 2 1/2 Meter großen Maschinen. mehr…

Udo Lindenberg – MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic (Doppelzimmer Edition)

Erscheinungsdatum: 16. September 2011 / Label: Starwatch (Warner)

04.10.2011

CD-Review

CD-Review

Keine Panik

Den Anfang machten “Aerosmith“ (1990). Im Jahr darauf gab sich Paul McCartney die Ehre, dessen Auftritt auch als Tonträger veröffentlicht wurde und damit den Startschuß für eine erfolgreiche Live/CD Reihe gab. Internationale Größen wie Eric Clapton, Nirvana oder Bruce Springsteen sollten folgen. Herbert Grönemeyer war der erste deutschsprachige Vertreter (1994) und ihm sollten “Die Fantastischen Vier“, “Die Ärzte“, “Die Toten Hosen“, “Söhne Mannheims“ & Xavier Nadioo, “Sportfreunde Stiller“ und zuletzt Sido folgen. Die Rede ist von der MTV produzierten Konzertreihe “MTV Unplugged“. Nach dem erfolgreichen Comeback “Stark wie zwei“, mit dem Udo Lindenberg erstmals die Spitze der Albumcharts erklomm, war es nur eine Frage der Zeit bis man sich den über 40 Jahre aktiven Panikrocker für dieses Format vorknöpfte. mehr…

Männerherzen und die ganz ganz grosse Liebe – OST

Erscheinungsdatum: 16. September 2011 / Label: Vertigo Berlin (Universal)

22.09.2011

CD-Review

CD-Review

Prototypen des starken Geschlechts

Während Länder wie Frankreich, England und Spanien nicht nur qualitativ hochwertige Filme produzieren, sondern darüber hinaus immer wieder von Hollywoods Traumfabrik kopiert werden, traut sich Deutschland leider viel zu selten international wettbewerbsfähige Formate wie “Das Leben der Anderen”, “Der Untergang”, “Das Boot” oder “Lola rennt” aus dem Boden zu stampfen. Eine Liebeskomödie stellt die ebenso sichere wie gewinnwahrscheinlichere Lösung hiesiger Regisseure dar. Beziehungskisten liegen scheinbar immer im Trend und man eifert dem Erfolg vom “Bewegten Mann” bis zum “Keinohrhasen” nach. mehr…