Thoughts Paint The Sky – Nicht Mal Mehr Wir Selbst

Erscheinungsdatum: 25.November 2011 / Label: Midsummer Records (Cargo Records)

06.12.2011

CD-Review

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Die Bezeichnung Acoustic Screamo klingt nach Widerspruch. Der Widerspruch bildet sich aus der Paarung von Akustikgitarren und starkem Screamo. Bereits seit 2005 leben Thoughts Paint The Sky diesen Stil, der aufgrund seiner Eigenwilligkeit jedoch zu einem ständigen Wechsel in der Besetzung beigetragen hat. Einziger stabiler Bestandteil bleibt Frontmann Daniel Senzek, der mit aktueller Band unter dem Label Midsummer Records versucht Beständigkeit zu schaffen. Eigens hierfür koppelt die Kombo ihr viertes Studioalbum „Nicht Mal Mehr Wir Selbst“ aus. mehr…

Seed From The Geisha – Talk Peace To The Wolf

Erscheinungsdatum: 8. März 2011 / Label: Mosaic Music (M&O Music)

16.10.2011

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Über die Grenzen Frankreichs

Ich muss zugeben, ich lasse mich beim Erhalt einer CD gerne auch von optischen Eindrücken verführen und schüre Erwartungshaltungen an die Musik und die Künstler. So auch als ich die Platte von Seed From The Geisha in die Finger bekommen habe. Das Cover, das einen menschlich aufgemachten Wolf zeigt, hat mich aufmerksam gemacht und dazu bewegt die Platte umgehend anzuschmeißen. Vorab zur Bandbiographie, die hinter diesem interessanten Cover steckt: Bei Seed From The Geisha handelt es sich um eine fünfköpfige Band aus Paris, die überraschenderweise in reinem Englisch performen. 2007 haben sich die fünf Freunde musikalisch zusammengetan und seither artig geprobt. mehr…

Silverstein – Rescue

Erscheinungsdatum: 29. April 2011 / Label: Hopeless Records (Soulfood)

16.05.2011

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Standhaft

“Silverstein” bieten das, was vielen Bands mittlerweile abhanden gekommen ist: Beständigkeit. Seit 2001 in unveränderter Besetzung, steht das kanadische Quintett bis heute für einen leidenschaftlichen Mix aus Härte und emotionalem Rock. Einst salonfähige Bezeichnungen wie Emo und Screamo schreibt man sich hingegen ungern auf den Banner und definiert sich, wie so viele Stilabtrünnige, über den Begriff Post Hardcore. Klingt erwachsener, dabei hat sich die Band nichts vorzuwerfen. Seit dem Debüt “When broken is easily fixed” (2003) hat man sich kontinuierlich gesteigert und Genre Highlights wie “Smashed Into Pieces”, “Smile when you sleep” oder “Vices” der alternativen (Club-) Landschaft geschenkt. mehr…

Adept – Death Dealers

Erscheinungsdatum: 11. März 2011 / Label: Panic & Action (Indigo)

20.02.2011

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Drop it like it’s hot

Seit nun mehr 6 Jahren wird die beschauliche Kulisse der schwedischen Sommerstadt Trosa von den Klängen einer fünfköpfigen Formation gestört, die sich so gar nicht in das Bild eines beliebten Badeorts einfügen möchte. “Adept“ selbst sehen sich klar im Post Hardcore Bereich angesiedelt, während ihre Musik durchaus Einflüsse aus Pop Punk, Metalcore und Screamo zulässt. mehr…

Uberkid – They hate us in New York

Erscheinungsdatum: 21. Mai 2010 / Label: Stf (CMS)

28.07.2010

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Hannover trifft Berlin

Man könnte “Uberkid” durchaus als junge Band bezeichnen, wäre da nicht das musikalische Vorstrafenregister der einzelnen Mitglieder. So liegt die eigentliche Gründung zwar erst 2 1/2 Jahre zurück, kann jedoch zuvor mit “Out Of Tune” und “Score Set At Zero” erste Street Credibility gesammelt werden. Independent Rock ziert ihren Banner. Ein Begriff der ohne nähere Erläuterung erst mal alles und nichts bedeuten kann. mehr…

Nato – Kill the fox to foil the plan

Erscheinungsdatum: 24. Oktober 2008 / Label: Rising Records (SPV)

22.10.2008

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Der Anfang vom Ende

“Not bad for a start…!” heißt es am Schluß der Kurzbiografie von “Nato”. Dabei hat die Laufbahn der englischen Metalcore Formation bereits geendet bevor sie überhaupt die Nordsee oder den Ärmelkanal überwinden konnten. Das Quartett aus Falmouth, Cornwell hat unlängst den Termin für die letzte Show in ihrer Heimatstadt bekannt gegeben. Dabei fing alles durchaus viel versprechend an. Noch im Teenageralter unterzeichnen sie ihren ersten Plattenvertrag bei Rising Records. Die ersten Videos werden auf entsprechenden Musiksendern gezeigt und “Kill em dead cowboy” von Matt Tuck (Bullet For My Valentine) in die persönlichen “Top Ten Videos on MTV2 2008″ übernommen. Supportact von Bands wie “Bring Me The Horizon”, “Johnny Truant”, “Parkway Drive” oder “Enter Shikari”. Doch was bleibt ist der letzte Gig im Dezember und das Debütalbum “Kill the fox to foil the plan”. mehr…

Open The Skies – Conspiracies

Erscheinungsdatum: 26. September 2008 / Label: Rising Records (SPV)

16.09.2008

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Just another screamo band!?

Herzlich Willkommen in Woking – einer Stadt im Westen der englischen Grafschaft Surrey. Zu den bekanntesten Kindern der Region gehören Paul Weller (The Jam) und Rick Parfitt (Status Quo). Außerdem ist sie die Heimat der McLaren-Firmengruppe und somit des gleichnamigen Rennstalls. Seit 3 Jahren versuchen 5 junge “Wokinger” (oder heißen sie doch Wookiees) auf der Überholspur einzufädeln. Unter dem Namen “Open The Skies” hat sich die Band einem Stilmix aus Melodic/Post Hardcore und Screamo verschrieben. Neben dem Umstand, daß sich bereits zahlreiche Kollegen mit diesen Beschreibungen schmücken, bleibt natürlich auch immer die Gefahr, daß am Ende weder Fisch noch Fleisch auf dem (Platten-)Teller hängen bleibt. mehr…

Jamies Elsewhere – Guidebook for sinners turned saints

Erscheinungsdatum: 30. Mai 2008 / Label: Victory (Soulfood Music)

10.06.2008

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Weder Sünder noch Heilige

Neben Hardcore/Metalcore Formaten steht Victory Records auch für regelmäßige Outputs aus dem emotionalen Rockbereich. Nun ist diese Beschreibung mittlerweile negativ behaftet und so erscheinen Hard Rock, Melodic Punk oder Indie Bands auf dem Roster. “Jamies Elsewhere” möchten sich erst gar nicht festlegen und plündern ebenso im Screamo, Post-Hardcore wie auch alternativen Rockbereich. Die beiden Gitarristen Matt Scarpelli und Anthony Carioscia hauen zudem gern den ein oder anderen Metalriff raus, was den Einzugskreis noch mehr erweitert. Und warum auch nicht – (ehemalige) Labelkollegen wie “Taking Back Sunday”, “Hawthorne Heights” oder “Silverstein” haben es bereits erfolgreich vorgemacht. mehr…

Greeley Estates – Go west young man, let the evil go east

Erscheinungsdatum: 06. Mai 2008 / Label: Ferret

09.04.2008

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Prinzen der Verdammten

“Greeley Estates” dürften vielseitig interessierten Screamo-Hörern durchaus schon ein Begriff sein, denn schließlich treibt die Band aus Phoenix, Arizona bereits seit 2002 ihr Unwesen im Musikgeschäft. 2 Alben, 1 EP und eine DVD markieren die bisherigen Fixpunkte in ihrer Diskografie und sorgten neben zahlreichen Liveauftritten (u.a. im Rahmen der Taste Of Chaos & Warped Tour) für eine solide Fangemeinde. Wahrscheinlich ein Beweggrund wie es zum Plattendeal beim renommierten Indie Label Ferret kam. mehr…