
Doo-Wops & GentlemenMit Wurzeln im Gospel, Jazz und Barbershop Gesang ebnet sich in den 50ern und frühen 60ern ein Musikstil namens Doo Wop den Weg Richtung Mainstream. Elemente aus Pop und Rhythm & Blues bilden das Fundament für die eingängigen, stimmfokussierten Songs. Einfache Rhythmik, wenig bis keine Instrumentierung und simpel gehaltene Lyrics – meist über das Thema Liebe – bestimmen das Geschehen. Über die Jahre erlebt das Genre durch Coversongs und Neuaufnahmen unterschiedliche Revivals. So wird Billy Joels “The Longest Time“ 1984 zum Hit oder versuchen sich “Huey Lewis and the News“ ebenso an einem Cover (It’s all right, 1993) wie die “Red Hot Chili Peppers“ (Teenager in love, 2002). mehr…

Nach Charterfolgen in den Staaten, Australien und Neuseeland, ist der R&B-Sänger Lloyd mit seiner brandneuen Single nun auch in UK in den Top 3 der Trendcharts vertreten – und kein Wunder: „Dedication To My Ex (Miss That)“ (VÖ: 09.03.) ist schlichtweg zu ansteckend, die Energie, die dieser Retro-Party-Track versprüht, einfach zu unwiderstehlich. Aufgenommen mit Lil Wayne, der in diesem Fall eher die Rahmenhandlung zu Beginn absteckt, und dem genialen Outkast-Rapper André 3000, geht die von Polow Da Don produzierte Nummer dermaßen nach vorne, dass man Lloyds Geschichte von der Untreue seiner Ex immer wieder hören will. mehr…

Fast Money TrainSean Paul ist seit der Veröffentlichung seines 2002er Albums “Dutty Rock” der internationale Vorzeigekünstler in Sachen Dancehall Movement. Die kommerziell ertragreiche Variante versteht sich. Über den Verlauf mehr und mehr auch der Popmusik zugeneigt. So bringt es der Jamaikaner u. a. auf Radio kompatible Zusammenarbeiten mit Beyoncé, Jay Sean oder Rihanna. Die Bob Sinclair Single “Tik tok” stellt erstmals deutlich die Weichen Richtung Elektro-/Housesound. Durch Singles wie “Get busy”, “Temperature” oder “So fine” ohnehin Dauergast in der internationalen Clublandschaft, verschafft sich der Grammy Preisträger ein neues Tanzflächenimage. mehr…

Let me tell you a storyEs ist schon beachtlich in welcher Beständigkeit “The Roots“ neue Alben abliefern, die auch nach fast 25 Jahren Bandgeschichte keinerlei Verschleißerscheinungen zeigen. Gegründet von Sänger Tariq “Black Thought“ Trotter und Drummer Ahmir “Questlove“ Thompson zeigen sie sich mit ihrem Organic Hip Hop stets über die Fragwürdigkeit und Wechselwirkung eines ganzen Genres erhaben. Ein Fundament angereichert mit Jazz, Soul, Rock und Funk und bestimmt von intelligentem Songwriting mit lyrischem Gehalt. mehr…

TrendsurferTaio Cruz hat sich mit der Veröffentlichung seines Albums “Rokstarr“ und den daraus ausgekoppelten Singles “Break Your Heart“ (feat. Ludacris), “Higher“ (feat. Kylie Minogue) und allen voran “Dynamite“ zur unverzichtbaren Clubwaffe entwickelt. Angefangen als Songwriter, agierend aus dem Hintergrund, ist mittlerweile die große Bühne sein eigenes Zuhause. Sein Stil zwischen Electro/Dance Pop und R&B angesiedelt. Dabei schon weit über die eigenen, britischen Landesgrenzen hinaus bekannt und zuletzt mit dem David Guetta Feature “Little Bad Girl“ in den Charts. Ganz nebenbei bringt er im September 2009 seine eigene Modemarke für Kleidung und Accessoires an den Start und zählt Künstlerkollegen wie Kanye West, Keri Hilson oder Justin Timberlake zu seinen Trägern. Zudem tritt er immer wieder als Produzent in Erscheinung. mehr…

SchulterschlußDestiny’s Child sammeln zwischen 1998 und 2004 Platinauszeichnungen wie kleine Kinder bunte Eier an Ostern. Die Besetzung Beyoncé Knowles, Kelly Rowland und Michelle Williams als Inbegriff der R&B Pop Supergroup. Persönliche Ziele und der Wunsch nach einer Solokarriere rücken jedoch in den Vordergrund und so ist “Destiny Fulfilled” das letzte Studioalbum der Band. Praktisch ohne Qualitätsverlust schreibt Beyoncé ihre Erfolgsgeschichte weiter, Michelle ist weitestgehend unauffällig und Kelly bildet mit den beiden Alben “Simply Deep” (2002) und “Ms. Kelly” (2007) die Brücke zwischen beiden Verläufen. Da sind Hits wie “Dilemma” (feat. Nelly), “Work” oder “When love takes over” (mit David Guetta) und dann? Kommt lange nichts. mehr…

Vielversprechende AllrounderinEs scheint von Vorteil zu sein, wenn man als ambitionierte Songwriterin auch mit einer annehmbaren Stimme ausgestattet ist. Nicht zuletzt, um die eigenen Kompositionen vor entsprechenden Abnehmern präsentieren zu können. Der Plattenvertrag mit Universal – ein logischer Karriereschritt, denn besagtes Gesangstalent wird der Britin bereits in frühen Jahren attestiert. mehr…

MelancholiaDer Graben, in dem man sich vor mindestens einem Drake Beitrag verstecken konnte, muß wohl erst noch gebuddelt werden. Innerhalb der letzten 24 Monate hat sich der kanadische MC zu einem der gefragtesten Acts im R&B/Hip Hop Geschäft entwickelt. Dabei kommt ihm die Fähigkeit Rapvocals und Gesang gleichermaßen gekonnt vorzutragen, definitiv zu Gute. Namhafte Größen wie Eminem, Kanye West, Jay-Z, Mary J. Blige, Rihanna und natürlich auch Labelkollegen wie Lil Wayne und Nicki Minaj schmücken sich mit seinem Feature und sein Debütalbum “Thank me later“ lässt die Hip Hop Gemeinde, neben zahlreichen Kritikerstimmen, Lobeshymnen anstimmen. mehr…

Hip Hop SoulMary J. Blige hat sich in ihrer Vielseitigkeit, dem offenherzigen Umgang mit persönlichen Tiefschlägen und der damit verbundenen Nähe zu Freunden und Fans einen Ausnahmestatus in der Musikbranche geschaffen. Gefühl und Stimme im Einklang, dabei mit einer unvergleichlichen Willensstärke ausgestattet. Als Sprachrohr für die Liebenden, aber auch Trostspender der Einsamen und/oder Verlassenen. Gleichermaßen Vorbild und Leitfigur für junge Nachwuchssängerinnen und für ihre besondere Fähigkeit Hip Hop und Soul zu verbinden, mit dem Women’s World Artist Award 2006 geehrt. mehr…

What’s the matter?Das Erscheinen von Solokünstler Marlon Roudette auf der registrierten Künstlerbühne geht wie selbstverständlich mit der Erwähnung seiner Beteiligung am britischen Duo “Mattafix” und des kontinentübergreifenden Erfolgs “Big city life” einher. Gleichermaßen ist man jedoch von Beginn an bestrebt auch den gewissen Unterschied zur ursprünglichen Hip Hop/Reggae Formation hervorzustellen. “…..not a radical shift but definitely different. More instrumentation and more in depth musical compositions.” Während man im April 2010 noch an der Fortsetzung von “Rhythm & Hymns” aus dem Jahr 2007 schraubt, gehen Marlon Roudette und Preetesh Hirji kurze Zeit später getrennte Wege. mehr…