
Catchy…if you canDass Punkrocker in Würde und mit Ansehen altern können, beweisen hierzulande nicht zuletzt die “Toten Hosen“. Auch Bands wie “Green Day“ und “The Offspring“ haben mittlerweile über 25 Jahre auf dem Buckel und zeigen sich dabei krisenfest und beständig. Insbesondere das kalifornische Trio um Sänger/Gitarrist Billie Joe Armstrong erlebt mit der Veröffentlichung des Albums “American Idiot“ eine regelrechte Renaissance. Weltweit mit Platin überhäuft und 2005 als “Best Rock Album“ bei den Grammy Awards geadelt, zeigt sich die Formation – 10 Jahre nach dem wegweisenden Durchbruch mit “Dookie“ – auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. mehr…

Punch Rock LoveIrgendwie soll es wohl sein – das mit dem Durchbruch von “Royal Republic”. Die Band aus Malmö, Schweden hat sich in den letzten beiden Jahren zum Rock’n’Roll Dauerbrenner gemausert. Mit ihrem Sound zwischen den “Hives“, “Danko Jones“, “Therapy?“ und “Social Distortion“ und einem beachtlichen Tourpensum durch ganz Europa und Australien, nebst mitreißenden Bühnenperformances, werden sukzessive neue Anhänger dazuaddiert. Die entsprechenden Hymnen liefert das Debütalbum “We Are the Royal“. mehr…

Your Crazyness“Bonaparte“ in ein einfaches Musikgenre zu katalogisieren, kommt einer Untertreibung gleich. Die Berliner Band um den Schweizer Frontmann Tobias Jundt ist gleichermaßen optisches wie akustisches Spektakel. Trash Punk Zirkus mit Hang zum Ungewöhnlichen. Ein Gesamtkonzept, bei dem der Zuschauer/-hörer einen schmalen Grat zwischen Reizüberflutung und stimulierender Berauschtheit eingeht. Den anfangs rauen Sound hat man durch das Einbinden von “künstlichen“ Elementen herausgefordert. Phasenweise gezähmt, aber über weite Strecken noch verschrobener gestaltet. mehr…

Wenn man über Punkrock aus Nordrhein-Westfalen nachdenkt, kommen einem sofort Die Toten Hosen in den Sinn. Mit Fahrlässig kann man sich nun aber gut und gerne eine zweite Band aus der Region auf den Zettel schreiben, denn die Rheinberger Burschen fahren mit ihrem zweiten Studioalbum „Adrenalin“ eine gehörige Ladung deutschen Punkrock auf, der zum Mitgrölen, Tanzen und Abfeiern einlädt. Der Titeltrack kommt mit einem attraktiven Tempo und einer aufgekratzten, roughen Leadstimme von Frontmann Benny Götzken um die Ecke und bringt den Puls auf Trab. Der Song beinhaltet alles, was man von einer Punkrocknummer erwartet: schnelle Gitarren und kratzige Vocals. mehr…

Konstruiertes Anderssein5 Jahre stehen nun bei Jennifer Rostock auf der Ampel. Beginnend mit dem Debütalbum “Ins offene Messer“ zeichnet sich die (Wahl-)Berliner Band um Frontfrau Jennifer Weist durch ihr beharrliches Tourpensum und die energetische Mischung aus Elektro Pop und Punk aus. Das zwischenzeitliche Stimmungs- und Formtief “Der Film“ (2009) hat man mit Bravour überwunden und mit der letzten Platte gezeigt wo der Tanzhammer hängt. “Mit Haut und Haar“ (2011) lässt Räume für Experimente und gerade diese haben es in sich. mehr…

Bagpipes from Down UnderAustralien. Das Land, in dem sich Backpacker und Work & Traveler aus aller Welt tummeln. Bekannt für seine Naturschauspiele wie das Great Barrier Reef, Ayers Rock oder die Zwölf Apostel. Weniger bekannt für seine international beachteten Qualitäten im Punk/Folk Rock Bereich. “The Go Set“ üben sich seit 10 Jahren am Versuch diesen Mangel zu beheben. Vier Alben bis zum Jahr 2008 veröffentlicht und die Brücke nach Europa, Japan und ins benachbarte Neuseeland geschlagen. mehr…

HeartwrittenSeit nun mehr 6 Jahren pflanzen sich “The Gaslight Anthem“ in die Köpfe ihrer Hörer. Nach und nach, nicht über Nacht, gewinnen sie mehr Anhänger und entwickeln sich über 3 Alben zu potentiellen Stammhaltern des amerikanischen Heartland Rock. Denn auch ein Bruce Springsteen wird eines Tages müde werden. Die Überschneidungen dabei unüberhörbar. Große Melodien, gelebte Geschichten und ein Sänger, der mit seiner rauchigen Stimme mitreißt und berührt. Das Ganze garniert mit Einflüssen aus Punk Rock, Grunge und Folkelementen. mehr…

Noch nicht.Sich die Mutter des amerikanischen „It Girls“ als Aushängeschild (Bandnamen) auszusuchen, ist sicher nicht die schlechteste Methode, um Aufsehen zu erregen. Besser noch, wenn es sich dabei nicht um Paris Hilton, sondern die US-amerikanische Schauspielerin des frühen 20. Jahrhunderts, Clara Bow, handelt. Den Ausschlag für den Bandnamen gab vor allem die Aussage der Dame: „I’m sorry, but a girl has to do that.”. Dies erklärt vielleicht auch, weshalb der Sound so ganz und gar untypisch für die Inkarnation eines It-Girls ist. Clara Bow präsentieren uns nämlich eine rockige Mischung aus Pop, Elektrosounds und rotzigem Punkrock. mehr…
Einlass: 20.00 Uhr
VVK: 12 € (+ Gebühren)
Alles oder nichts, Frank Carter raus, Wade McNeil rein. Ein Sängertausch ist immer eine Schicksalsfrage, vor allem weil der kleine vollgehackte Rotschopf Carter DAS Markenzeichen der Radaubrüder war. Die „Death Is Birth“-EP war der erste Hassbrocken, den die Gallows 2.0 den Zweiflern vor die Füße geworfen haben. Im Moment sind sie im Studio, um ihr erstes Album in Kapitel 2 der Bandgeschichte aufzunehmen. Aber wo kann eine Band wie die Gallows am besten unter Beweis stellen, dass sie immer noch für die erste Adresse für Schleudertraumata, blaue Flecken und durchgepustete Gehirne ist? Bei Rock am Ring oder dessen Zwilling im Park, die auf dem Tourplan stehen? Nein! Deswegen die Gallows – zum ersten Mal überhaupt – bei einer Clubshow in Köln zu erleben. mehr…

A weapon called the musicDie Anfänge der “Levellers” reichen bis ins Jahr 1988 zurück. Ihr Debüt “A weapon called the word“ erscheint 1990 und begründet die Karriere einer Band, die sich politisch und sozial kritisch bzw. engagiert zeigt und Musik als Sprachrohr dafür verwendet, um auf Mißstände in der allgemeingesellschaftlichen Entwicklung hinzuweisen. Mit ihrer Mischung aus Punk, Rock und Folkklängen, um den Bogen zwischen Tradition und Moderne bemüht und eng mit den musikalischen Wurzeln der britischen Heimat verbunden. Sänger Mark Chadwick dabei ebenso wie 3 seiner Kollegen seit Gründung dabei. mehr…