
The most famous band you’ve never heard ofOb nun 4 Loud Young Nobodies, Little Young Nasties oder welche Ableitung auch immer – die Hamburger Band “4Lyn“ hat sich nicht nur in Erfolgsphasen, sondern zuletzt in schwierigen Abschnitten als ehrgeizig und beständig gezeigt. 2001 klingen Singles wie “Whooo“ oder “Bahama Mama“ nicht nur durch die alternativen Clubs, sondern auch verschiedene Musikkanäle. Der Hype ist geboren und ufert bis zu Auftritten im Rahmen von Rock am Ring, dem Mach 1 Festival, mit Acts wie “Papa Roach“ und “Dredg“ oder als einziger Support für “Guns ’N Roses“ in Istanbul aus. Doch spätestens nach der Veröffentlichung ihres fünften Studioalbums “Hello“ (2008) gerät die Bandmaschinerie ins Stocken. mehr…

F.U.Man durfte berechtigte Zweifel daran hegen, ob sich “Limp Bizkit” jemals aus ihrer Studiolethargie befreien und dem halben Album “The Unquestionable Truth (Part 1)“ doch noch mal einen vollwertigen Langspieler folgen lassen. Die Band aus Jacksonville, Florida machte mit Alben wie “Three Dollar Bill, Yall$“ (1997), “Significant Other“ (1999) und “Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water” (2000) Rapcore/Nu Metal salonfähig. Angeführt von Frontmann Fred Durst, dessen rote Basecap zu seinem Markenzeichen wurde, schraubte sich das Quintett in den internationalen Rockolymp. mehr…
Die vier Hanseaten stellen vom 14. – 18. September 2011 auf ihrer exklusiven Warm-up-Tour durch Deutschlands Medienstädte neues Material ihres kommenden Albums vor – exklusiver Pre-Sale ab heute auf www.undercover.de!
Die letzten Monate standen bei 4LYN ganz im Zeichen der Kreativität. Eine produktive Reise ins idyllische Dänemark komplettierte ihre Schaffensphase und brachte frische Songs voller Begeisterung und Energie ans Licht, die sehnlichst darauf warten, auf das Publikum losgelassen zu werden. mehr…



ARE YOU READY?Diese Zeilen schmetterte Sänger Jonathan Davis zu Beginn des selbst betitelten Erstlingswerks seiner Band Korn durch’s Mikrophon. Eine rohe Uhrgewalt in musikalischer Form, mit tiefer gestimmten Gitarren und einem Bass geprägten Sound – ohne wohlmöglich zu ahnen, welchen Hype sie damit Mitte der 90er lostreten würden. Mit dem Song Blind erschufen sie einen Meilenstein einer Generation, die sich Nu-Metal nannte. mehr…



Mit Omen veröffentlicht der Ex-Sepultura Mastermind nun schon sein siebtes Album seiner Band Soulfly. Die musikalische Ausrichtung des Silberlings geht weiter den Weg zu alten Thrash-Metal tagen, wie man es schon auf den Vorgängern Darkest Age und Conquerer bewundern konnte. Allerdings immer mit einem leichten moderne Einschlag und eingängigen Stücken mit Hitpotential. Von Album zu Album legen die Brasilianer noch eine Schippe an Härte und Aggression drauf. mehr…
SammlerstückOb nun Alternative, Heavy oder Nu – “Disturbed” haben sich in 14 Jahren Bandgeschichte zu einem erfolgreichen Metalphänomen entwickelt, das sich aus dem Schatten musikalischer Vorbilder wie “Black Sabbath“, “Iron Maiden“, “Metallica“ und “Pantera“ hervorgetan und eine neue Ära harter Gitarrenmusik mit eingeleitet hat. Dabei sträubt man sich gegen moderne Bezeichnungen und sieht sich selbst eher klassisch, teils episch verwurzelt. Die Alben “Believe“ (2002), “Ten Thousand Fists“ (2005) und “Indestructable“ (2008) entern allesamt die Spitze der US Charts und zementieren ihre Ausnahmestellung im Genre. Das verhilft nicht nur dem Bandmaskottchen “The guy“ (gezeichnet von Spawn Erfinder Todd MacFarlane) zu einem breiten Grinsen. mehr…
Neues Spiel. Neues Glück?
“Mudvayne” gehören zu den wenigen Bands, die vom Nu Metal Hype profitieren und diesen sogar erfolgreich überdauern konnten. Dazu bedurfte es einer musikalischen Wandlung, die mit dem letzten Album eingeleitet wurde. Die Mitglieder selbst bezeichneten “Lost & found” als ihre persönlichste Platte – weg von den global-esoterischen Ansätzen der Vorgänger, hin zu Selbstreflektion und -definition. Im gleichen Atemzug fielen die Maskeraden und man verzichtete von diesem Zeitpunkt auf Schminke, Kostümierung, etc. Die Lücke zwischen 2005/2006 und 2008 überbrückte man zum einen mit der Veröffentlichung von “By the people, for the people” – einer Zusammenstellung von Live Stücken und Demos, die ausschließlich von den Fans ausgewählt wurden, sowie B-Seiten und einem bisher unveröffentlichten Track. Auf der anderen Seite bekam der geneigte Fan mit “Hellyeah” eine neue Supergroup aus Ex-Mitgliedern von “Damageplan”, “Nothingface”, “Pantera” und “Mudvayne” präsentiert, die in Southern Rock/metal Gefilden fischte. Parallel begannen bereits die Arbeiten zum 4. Majorstreich. mehr…
10 Jahre Bandgeschichte sind ein perfekter Zeitpunkt ein erstes Fazit über die bisherigen Erlebnisse, Erfolge, aber auch die Niederlagen zu ziehen. Für die Compadres von “4Lyn” stand/steht dabei immer die Gemeinschaft im Vordergrund – eine Art von Familie, in der sich die einzelnen Mitglieder gleichwertig einbringen und Freud und Leid miteinander teilen. Und so überwiegen auch die schönen Erinnerungen. 1995 noch unter dem Namen “Headtrip” gegründet, erscheinen die Hamburger mit ihrer Single “Whooo” aus dem Jahre 2000 erstmals erkennbar auf der NuMetal/Crossover Landkarte und entwickeln sich im Sog von “Limp Bizkit” und “Linkin Park” zum omnipräsenten Phänomen in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Support Shows von Kollegen wie “Papa Roach”, “Thumb” und “Therapy?” folgen, doch schon kurze Zeit später bringen sie als Headliner große Clubs zum Beben. Im Zuge des abnehmenden Hypes um die Rap meets Metal Geschichte lässt sich bei “4Lyn” eine Veränderung zur Rockband erkennen und Frontmann Ron Cazzato singt und haucht sich mehr durch die Texte.
Definitionen von Lärm
“Luxuslärm” gehen, wie viele andere Kollegen, den Weg über eine Coverband. Eine glückliche Fügung macht die ausgebildeten Musiker mit Produzent und Komponist Götz von Sydow bekannt, der sie in der Idee bestärkt eigene Songs zu schreiben. Anfang 2006 beginnt man mit den Arbeiten an der eigenen Bandidentität. Lediglich auf die deutschsprachigen Texte festgelegt, pendeln sie dabei zwischen klassischen Songwriter Strukturen und energiegeladenen Rocknummern, die sich über Nu Metal Riffs und angemessene Dynamik zum Ausdruck bringen. Selbst siedeln sich die Westfalen in einer Schnittmenge von “Evanescence”, “Die Happy” und den “Guano Apes” an, was sich nach erster Berührung durchaus unterschreiben lässt. Diese Formationen stehen und fallen mit dem weiblichen Gesang – definieren sich darüber – und so bildet die ausdrucksstarke Stimme von Frontdame Jini Meyer auch Herz und Seele der Songs. Im Januar 2007 legt der Gewinn des NRW-”Rock it”-Finale erstmals Zeugnis über das eigentliche Potential der Band ab. mehr…
Friedliche Unruhe
Was darf man von einer Formation erwarten, die sich aus so unterschiedlichen Bereichen wie Nu Metal, Pop Rock, Alternative und New Wave zusammengefunden hat? Dabei natürlich immer ein Auge auf das jeweilige Hauptprojekt. “Empyr” bringt eigentlich alle Anzeichen mit, die den Eindruck erwecken, daß man es mal wieder mit einem der vielen Nebenprojekte unausgelasteter Musiker zu tun hat. Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht, denn das französische Quintett hat sich längst zur Chefsache entwickelt. Während “Pleymo” auf Eis gelegt wurden oder “Kyo” schon gar nicht mehr existieren, hat sich die Idee hinter “Empyr” immer weiter manifestiert. Alle Mitglieder haben ihre Erfolge in der nationalen Musikszene zu verzeichnen, was die Motivation, die hinter dem einstigen Nebenprojekt steht, nicht schmälern konnte. mehr…