
Apocalyptic WavesKalt, düster und unnahbar – so wirkten in den 80ern viele New/Dark Wave Projekte. Farben waren Mangelware. Melodien in künstliche Synthesizerelemente versponnen. Nach dem Motto “Alles kommt irgendwann wieder in Mode“ hat sich das Luxemburger Duo eben diesem (Sound-)Image verschrieben. 2010 gegründet, jedoch bereits mit gemeinsamer Bandgeschichte, bewegen sich Michel Flammant und Natalie Pickar auf schwarzen/weiß gefärbten Klangwellen, die sich trotz ihrem minimalistischen Charakter atmosphärisch ineinander verschachteln. Damit bereits im Vorprogramm von Acts wie Anika, The Soft Moon, Zoot Woman und Clock Opera auf der Bühne. Auf CD gepresst gibt es erstmalig mit der EP “Unduriel“ die Möglichkeit die eigenwilligen Kompositionen zu erfahren. Analoge Synthesizer treffen auf androgyn anmutende Vocals. mehr…

(Un-)Bekannte WurzelnMit einer Einwohnerzahl von gerade mal etwas über 1.100 gehört Foam Lake zu den eher unauffälligen Punkten der kanadischen Prärieprovinz Saskatchewan. Seit 2008 verhelfen 4 Brüder diesem beschaulichen Fleck zu steigender Bekanntheit. Benannt nach dem kleinen Ort, in dem die Mutter aufgewachsen ist und der Großvater bis zu seinen Lebensabend verweilte, bündeln sie unter diesem Bandnamen eine Mischung aus Experimental/Indie Rock, New Wave, Shoegaze und Noise Pop. Vergleiche mit Künstlern wie Neil Young, “My Bloody Valentine“ oder den “Smiths“ umschreiben den gleichermaßen dynamisch wie emotional aufgebauten Sound des Quartetts. mehr…

Grauer SchleierDer Stil von Felidae Trick lässt sich in einem Satz wie folgt zusammenfassen: Indie Rock mit New Wave Einfluss produziert von Peter Walsh (u.a. Simple Minds und Peter Gabriel). Klingt etwas abwegig, und doch interessant. Die fünf Israelis rund um Sänger/Pianist Omer Liechtenstein arbeiten derzeit hart an ihrem zweiten Album und haben ihren Standort eigens hierfür nach Deutschland verlegt. Um uns die Wartezeit zu verkürzen schickten sie als Appetizer die EP „She Goes Away“ vor. mehr…

AufbruchFinnen sind gemein hin als sportbegeistert, naturverbunden und kältegeprüft bekannt. Auf einer Fläche nur etwas kleiner als Deutschland haben sich nicht mal 5 1/2 Millionen Menschen angesiedelt. Zahlreiche Rock und Metalformationen erobern die nationalen Charts und finden auch immer wieder den Weg über die Landesgrenzen hinaus. Ob “Children Of Bodom“, “HIM“, “Nightwish“ oder “Sunrise Avenue“. Die Eurovision Song Contest Gewinner “Lordi“ dabei nicht unerwähnt lassen. Seit 2007 üben sich die fünf Herren von “Idiomatic“ in Geduld. mehr…

Darkroom DiscoAuch wenn sich die Clubs zur Zeit eher auf ein 90s Revival geeinigt haben, stemmen sich junge Künstler wie “Hurts“, Robyn oder Rückkehrer wie “The Human League“ durchaus erfolgreich gegen den Niedergang des New Wave/Synth Pop. Im Fall der schwedischen Sängerin um zeitgemäße Elektroelemente erweitert, in den anderen Beispielen auf sympathische Weise in den 80ern hängen geblieben. Das New Yorker Synth-Goth Duo “Light Asylum“ arbeitet bereits seit 2007 zusammen und hat sich mit der EP “Tension“ Szene- und Länder übergreifend Aufmerksamkeit erspielt. Geprägt von der kühl bis hartkantig agierenden Stimme von Shannon Funchess, gezähmt durch das Melodiegespür eines Bruno Coviello. mehr…

Zurück in die 80erEs ist gar nicht lange her, da haben sich noch zahlreiche Bands über MySpace zusammengefunden. Gemeinsame Interessen und die Liebe zur Musik als Barrierebrücke und künstlerischer Motor. Auch wenn diese Social Network Plattform deutlich an Wichtigkeit verloren hat, steht sie auch im Falle von “Elster Club” am Anfang der Biografie. Das aus Leipzig stammende Trio hat sich dabei auf einen gemeinsamen Nenner aus New Wave und Indie Pop einigen können und verfolgt diesen nun seit ca. 3 Jahren. mehr…

Eine Mischung aus Industrial, New Wave und Elektro erwartet uns auf dem Debütalbum „What We Are Is Secret“ von Low-Fi. Die Italiener selbst beschreiben ihren Stil als melancholisch, synthetisch, melodischen Sound zwischen Elektro und Alternativerock. Viel mehr Informationen sind bei der ersten Recherche nicht zu ergattern. Dann muss eben die Musik für die Aussagekraft sorgen. Den Anfang macht „Something“ mit harten, dominanten Gitarrenriffs. Alessandros Vocals ordnen sich dem Sound unter und greifen nicht, da sie zu schwach sind, um dem Gewitter an Gitarren und Synthesizern Folge zu leisten. mehr…

Eher düster als hell“Featuring Yourself” haben sich ganz bewusst gegen den einfachen Weg entschieden, um damit etwas Echtem näher sein zu können. Während sich Punkmusik Mitte der 90er immer häufiger in optisch geprägten, zweifelsfrei eingängigen, aber inhaltlich leeren Gewändern gezeigt hat, streben diese drei Herren einerseits Fortschritt, aber auf der anderen Seite auch die Brücke zu einer Subkultur an, die Ende der 70er “Andersdenker” bewegt hat. Mit der selbst betitelten EP durchaus noch mit “Hüsker Dü” Reminiszenzen versehen, aber durch Einflüsse aus dem Synthiebereich den geradlinigen Punkmustern entwachsen, tanzt man durch halb Europa. mehr…

Banale BeatsFangs aus Glasgow machten in der Vergangenheit mit ihrer Werbekampagne für TIGI Hair Produkte auf sich aufmerksam. Zugegeben, auf dem deutschen Markt ist dieses Haarschmiermittel bisher eher unbekannt, dennoch haben es die Herrschaften mit ihrem Sound aus Electro, Indie und New Wave geschafft sich bei Platinum Records vorzustellen. Mit ihrem aktuellen Longplayer „Automatic RocknRoll“ bekommen wir eine ordentliche Mischung an Discosounds auf die Ohren. mehr…

Gänsehaut-nahGary Barlow, Mark Owen, Howard Donald, Robbie Williams und Jason Orange haben zwischen 1990 und 1996 den Begriff Boygroup neu definiert und mit Bekanntgabe der Auflösung eine regelrechte Tränenflut ausgelöst. Noch nie waren die Folgen so weitreichend und eine spätere Reunion so erfolgreich. Über 40 Millionen verkaufte Platten haben ihre Spuren hinterlassen. Die Abschiedssingle “Never forget” wörtlich zu nehmen. Singles wie “Back for good”, “Babe” oder das Bee Gees Cover “How deep is you love” nicht zuletzt in der Vorweihnachtszeit wieder gern gehörte Begleitmusik. Seit 2005 beweisen Gary Barlow und Kollegen (ausgenommen Robbie Williams), daß man eine Boygroup in Würde und mit Erfolg altern lassen kann. mehr…