


Das alles wurde einem auf dem schon zum 17 mal stattfindenden With Full Force Festival in Roitzschjora geboten, dem härtestem Acker des Kontinenten. Wie jedes Jahr wurde hier auf der Mainstage und der Tentstag gekonnt zwischen Hardcore, Metal und Punk Rock jongliert. Aber nicht nur die Musik stand dieses Jahr auf dem Programm, sondern auch die Live Übertragungen der Viertelfinal-Spiele der Fußball WM 2010. mehr…


First Strike4 Jahre bis zur nächsten Weltmeisterschaft. Eine verdammt lange Zeit, wenn man es aus diesem Blickwinkel betrachtet. Für “From Constant Visions“ mag diese Zeitspanne wie im Flug vergangen sein, denn mit über 100 Shows, Supportgigs für “Bullet For My Valentine“, Silverstein“ oder “Saosin“ und einem Metal Hammer Titel “Demo des Monats November 2006“ belegt man nicht nur eine entsprechende Entwicklung, sondern schlägt musikalisch in eine Kerbe, die gehört werden möchte. mehr…



Das vierte Mach 1 Festival war ein voller Erfolg. Wir haben gelacht, getanzt, nette Leute getroffen und den Sonnenschein genossen.Und weil man eine Geschichte von Anfang an erzählen sollte:Wir haben uns an einem wunderschönen Samstagnachmittag auf den Weg in den Westerwald gemacht.Dort angekommen sind wir erstmal am Zeltplatz vorbeigefahren und haben das Auto auf einem Hügel abgestellt. Der Ausblick über den Westerwald und das Festivalgelände ist phänomenal. Nach einem kurzen Fußweg und einiger Verwirrung welches den das richtige Bändchen ist, sind wir dann auch endlich angekommen. mehr…

“This is a toast to all unfaithful ones”Aus dem beschaulichen Trosa in der schwedischen Provinz Södermanlands Iän stammt ein Quintett, das so gar nicht in das Bild einer Sommerstadt bzw. eines beliebten Badeorts passen möchte. Denn Entspannung möchte beim Anschwellen der Stimmbänder von Sänger Robert Ljung so gar nicht eintreten. Dieser übt sich erfolgreich im Wechselspiel zwischen Shouts, Growls und cleanem Gesang und verarbeitet über seine Texte scheinbar gerne ihm bereiteten Liebeskummer. mehr…


Es ist gewiss keine Selbstverständlichkeit, wenn man als europäische Band von einem amerikanischen Label vom Fleck weg gesigned wird. Somit kann man es quasi als einen Ritterschlag in Hardcore-Kreisen werten, dass die Gerne-Experten von Brigde Nine Records die Briten von Dead Swans aufgenommen haben. mehr…


Wie so oft, steht für die Namensfindung einer Band ein Film Pate. Im Falle von “Death By Stereo” nicht anders und einer Szene aus “The Lost Boys” entsprungen. Daß sich DBS als eine von vielen Hardcore Punk Bands dennoch eine gewisse Eigenständigkeit bewahren können, verdanken sie nicht zuletzt der markanten Stimme von Frontmann Efrem Schulz, der leichtfüßig zwischen Melodie, Hysterie und Aggressivität pendelt – dabei durchaus Ähnlichkeiten mit Serj Tankian (System Of A Down) aufweist. mehr…
Soundtrack form the hard life on the road
Lässt man den Gefühlen freien Lauf, ist es in vielen Fällen schwer diesen emotionalen Ausbruch wieder einzudämmen. Neben zahlreichen Garage Rock/Retro Sound Bands wie “The Hives” oder “Mando Diao” hat Schweden nicht zuletzt durch die Umeå Szene und als Wirkungsstätte der nachhaltig beeinflussenden “Refused” einen besonderen Charakter für anspruchsvollen Hardcore/Punk Rock. Seit deren Trennung 1998 versuchen sich immer wieder neue Formationen darin ihr musikalisches Erbe anzutreten. Man nehme z.B. “JR Ewing” aus Norwegen, die 2005 mit “Maelstrom” ein vielschichtiges Genrehighlight abliefern und kurz darauf getrennte Wege gehen. “Grace.Will.Fall” stammen aus Jönköping, Schweden und sehen sich im Verlauf ihrer Karriere nicht nur einmal vor der Entscheidung wirklich weiterzumachen. Nach der Veröffentlichung ihres selbst betitelten Debüt, einer furiosen Release Party und (Kritiker)Stimmen voll des Lobes, verlaufen sich ihre viel versprechenden Ambitionen im Sand. Verletzungspech, mangelnde Labelunterstützung, Stillstand. 2008 brennt ihre DIY Attitüde neu auf. Man tourt auf Eigeninitiative durch 7 verschiedene Länder und spielt dabei insgesamt 50 Shows. Außerdem beginnen die Arbeiten am Nachfolger, der wie der Vorgänger in den Bandeigenen HoboRec Studios produziert werden soll. mehr…
Young guns
Der Death Metal/Hardcore Bereich muß sich definitiv keine Sorge um ausbleibenden Nachwuchs machen. Wenn sich, wie im Falle von “Underneath The Gun”, schon 14-jährige ihre ersten Livesporen verdienen, zeugt das lediglich davon wie weit die Szene in die Jugendkultur vorgedrungen ist. Dabei überrascht es dennoch, daß eine junge, wenn auch mittlerweile um ein paar Erfahrungsjahre reichere Band aus Corona, Kalifornien bereits so versiert zu Werke geht. Hannah Montana und High School Musical gehörten da eher weniger zur musikalischen Pflichtlektüre, sondern vielmehr Künstler aus dem klassischen wie modernen Death Metal beeinflußten Hardcore. Im Vergleich zu manchen Vorbildern beschränkt man sich aber nicht auf demonstrativ maskuline Phrasendrescherei, sondern lässt viele Merkmale aus dem eigenen, christlichen Glauben einfließen. mehr…
Wehe den Besiegten
“Enraged By Beauty” mögen mit dem abgelegenen Pirmasens nicht gerade die beste Ausgangsposition besitzen, um sich und ihre Musik bestmöglich in Deutschland zu verkaufen, aber gerade im Schatten des benachbarten Karlsruhe, das sich immer mehr mit kleinen und großen Metal/Hardcore Shows in den Tourkalendern platziert, mögen die Chancen nicht schlecht stehen, nun ebenfalls etwas Rampenlicht zu bekommen. Beharrlich hat man sich in den vergangenen 4 Jahren darum bemüht schrittweise ein Format aufzubauen, das auf lange Sicht überregionale Aufmerksamkeit nach sich zieht. Die Bühnen hat man sich bereits mit namhaften Acts wie “Caliban”, “Soulfly”, “Despised Icon” oder “Born From Pain” geteilt und nachdem vor 2 Jahren die erste EP “Worlds like poetry” veröffentlicht wurde, ist es an der Zeit neues Futter auf Albumlänge nachzulegen. mehr…
Überzeugungstäter
Neben Kalkül und kommerzieller Berechnung gibt es tatsächlich noch Bands, die sich nicht nur einen tragbaren Inhalt für ihre Musik zum Ziel setzen, sondern darüber hinaus auch die globalen Zusammenhänge berücksichtigen. Wirkung und Effekt eines jeden Motivs und Handelns. “Defeater” gehören zu diesen Gutmenschen (in diesem Fall mal nicht abwertend gemeint) und beziehen, bei allem was sie tun, ihre Umwelt mit ein. Den Tourbus mit altem Pflanzenöl betrieben, das Album aus 100% recyclebarem Material hergestellt – hier sind Idealisten am Werk, die mit Bridge 9 eine entsprechende, neue Heimat gefunden haben. Das Bostoner Qualitätslabel, welches wie kein zweites für intelligenten, tiefgründigen Hardcore steht begrüßt somit ein neues Mitglied aus der Heimat Massachusetts in seiner Mitte. mehr…