
TrendsurferTaio Cruz hat sich mit der Veröffentlichung seines Albums “Rokstarr“ und den daraus ausgekoppelten Singles “Break Your Heart“ (feat. Ludacris), “Higher“ (feat. Kylie Minogue) und allen voran “Dynamite“ zur unverzichtbaren Clubwaffe entwickelt. Angefangen als Songwriter, agierend aus dem Hintergrund, ist mittlerweile die große Bühne sein eigenes Zuhause. Sein Stil zwischen Electro/Dance Pop und R&B angesiedelt. Dabei schon weit über die eigenen, britischen Landesgrenzen hinaus bekannt und zuletzt mit dem David Guetta Feature “Little Bad Girl“ in den Charts. Ganz nebenbei bringt er im September 2009 seine eigene Modemarke für Kleidung und Accessoires an den Start und zählt Künstlerkollegen wie Kanye West, Keri Hilson oder Justin Timberlake zu seinen Trägern. Zudem tritt er immer wieder als Produzent in Erscheinung. mehr…

From Disco to DiscoSeit rund 13 Jahren treibt der Schweizer House DJ und Produzent Antoine Konrad sein musikalisches Unwesen. Dabei insbesondere in der Heimat und Frankreich sehr erfolgreich und mit eigenem Label im Hintergrund ausgestattet. Zusätzliche Bekanntheit erlangt er durch Remixe für namhafte Künstler wie Mary J. Blige (Dance for me), Robin S. (Show me love) oder Roger Sanchez (Turn on the music). mehr…

Alles wird buntAuf der Internetsuche nach dem Musikprojekt des Österreichers Thomas Petritsch trifft man unweigerlich auf den Roman bzw. die Romanfigur Effi Briest. Kein Zufall, den eben diesem Schriftgut hat der Germanistikstudent seinen Künstlernamen entnommen. “Die Figur drückt den ständigen Zustand der Zerrissenheit zwischen gesellschaftlichen Zwängen und kindlich-naiv romantischer Abenteuerlust aus, die mich auch ständig begleitet“, so Petritsch. Anfänglich noch als Sänger und Gitarrist in der Band “Goodbye Kitty” aktiv, setzt er lediglich mit einem Laptop im Gepäck die Idee seines Soloprojekts um. mehr…

Au revoir tristesseManchmal ist die Welt eben ein Dorf. Während das deutsch-schweizer Pop Duo “BOY“ bereits in aller Munde liegt, steht Naima Husseini noch auf der Schwelle zum Durchbruch. Dabei haben die Hamburger Sängerin und Valeska Steiner (jetzt Sängerin von BOY) ihre gemeinsame Vergangenheit. “Silvester“ der Name der Band, die 2009 mit der Single “Du willst mehr“ sogar einen Titel in den Top 100 platzieren kann. Während Steiner in der Folge ihr Glück mit Musikerkollegin Sonja Glass und Songs im Stile von “Feist“ findet, benennt Husseini die Band um und tritt unter eigenem Namen auf. Beiden liegt eine herkömmliche Herangehensweise an Pop fern. mehr…

Progressive Pop PoetryBei der alles einnehmenden Präsenz einer Lady Gaga vergisst man leicht, daß es noch weitere Popsternchen am Himmel gibt. Die dänische Singer/Songwriterin Aura Dione hat sich im November 2009 dazwischen platziert. “I will love you monday (365)“ erklimmt die Spitze der deutschen Radio- und Singlecharts. Eine beschwingte Gute Laune Nummer, die nach One Hit Wonder schreit. Doch bereits die darauf folgende Single “Song for Sophie“ kann den Erfolg, wenn schon nicht ganz aufwiegen, dann zumindest bestätigen. Das dazugehörige Album “Columbine“ geht weltweit mehr als 100.000 Mal über den (digitalen) Ladentisch und zeigt eine ambitionierte Künstlerin, die sich tänzerisch zwischen Folk und Pop bewegt. mehr…

Electric Rock Orchestra“Daft Punk” revolutionieren mit ihrem Debütalbum “Homework” 1997 die Elektroszene. Ihre eigenwillige Interpretation von Acid House, Punk-Einflüssen und Sound Experimenten samt dazugehöriger, auffallend schräger Optik beeinflussen die Folgejahre in diesem Bereich maßgeblich. Funk und Discoelemente werden für eigene Zwecke verarbeitet und durch Samples und Loops zu neuartigen Tanzflächenfüllern ummodelliert. Mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums “Cross“ haben sich Gaspard Augé und Xavier de Rosnay als Kronprinzen der French House Szene und Zugpferd der Ed Banger Familie profiliert. Den Vorschußlorbeeren folgen der weltweite Hype und die Konsolidierung. mehr…
Am 30. September erschien Naeem Juwan Hanks’ aka Spank Rocks viel gelobtes zweites Album “Everything Is Boring And Everyone Is A Fucking Liar”, jetzt lässt er sich für ein paar Termine endlich auch in Deutschland blicken.
Die musikalischen Wurzeln von Spank Rock liegen in der explosiven Party-Szene von Baltimore und Philadelphia, von wo er 2006 mit seinem bahnbrechenden Booty-Bass/Electro/Rap-Meilenstein “YoYoYoYoYo”, produziert von Alex “XXXchange” Epton, startete. Lob von Thom Yorke, Touren mit den Beastie Boys, gemeinsame Arbeiten mit Beck, Björk, Kylie Minogue, Santigold, Mos Def und Mark Ronson folgten. mehr…

Sample GuyJosh Davis prägt seit 15 Jahren die Turntablelandschaft. Sein Debütalbum “Endtroducing…..” (1996) geht als erstes vollständig gesampletes Album ins Guiness Buch der Rekorde ein. Nötiges Material und Inspiration dafür erhält er, wie auch in der Folge, aus seiner über 60.000 Platten umfassenden Privatsammlung. DJ Shadow, der ultimative Sample Guy. Er gilt als prägende Figur des Instrumental Hip Hop und ist darüber hinaus als Produzent und Songwriter tätig. In den letzten Jahren zudem verstärkt mit seinem Kollegen Cut Chemist an den Reglern. mehr…

Das Gegenteil ist der FallDer Musikmarkt ist übersättigt mit inhaltslosen, oft konstruierten und gerne kopierten Popgefäsen, die nur auf eines abzielen: den schnellen Erfolg. Meist angepasst an herrschende Trends, ohne das Risiko einzugehen selbst welche zu schaffen. Es ist also verständlich, daß sich die Briten an ein “Wunderkind” klammern, das sich so gar nicht in die Radioschemas fügen möchte und den Clubs sperriges Soundmaterial zur Verfügung stellt. Mit seinem selbst betitelten Debütalbum lässt der gerade mal 21 Jahre alte James Blake Kritiker vor Entzückung laut aufschreien. Dabei musikalisch eher als Minimalist und Leisetreter zu verstehen. Hypnotisch tänzelnd zwischen Dubstep, Trip Hop, Ambient, R&B und Electronica definiert er das Sub-Genre “Post-Dubstep“. mehr…

Rubin Steiner schafft es mit 37 Jahren bereits auf sein neuntes Album. Eigens hierfür hat sich der französische Musiker und DJ (bürgerliche Name: Frédérick Landier) Hilfe an die Seite geholt. Mit dem Kanadier Ira Lee hat er da einen sehr guten Griff gemacht. Ira Lee agiert als Sänger, Produzent und Songwriter. Für ”We Are The Future” liefert er die Lyrics. Produktion und musikalisches Arrangement übernimmt Rubin Steiner. Das geballte musikalische Talent hat es geschafft in zwei Tagen 15 Songs aufzunehmen, von denen schließlich 11 Songs auf dem Album gelandet sind. Ob das Duo neben der Quantität auch qualitativ gearbeitet hat, finden wir gleich heraus. mehr…