
Bass in your face“Far East Movement“ haben sich über die Nähe zu ihren Fans (Videos, wöchentliche Radioshows, tägliche Blog Einträge und regelmäßige Webisodes) und nicht zuletzt den weltweiten Charterfolg “Like a G6“ vom Geheimtipp zur treffsicheren Clubwaffe entwickelt. Bereits 2003 gegründet, erscheint 3 Jahre später ihr Debüt “Folk Music“. Die Single “Round round“ wird im Film “The Fast And The Furious: Tokyo Drift“ verwendet und Serien wie CSI: Miami, Entourage und Gossip Girl folgen dem Beispiel. Bereits mit “Animal“ (2009) belegt man den Anspruch erlesener Features. So zählen Wiz Khalifa, die Stereotypes und Baby Bash zu den Albumgästen. mehr…

The riot’s goneEs muß heute schon ein wenig mehr sein, um bei einem Überangebot an praktisch Allem noch irgendwie als innovativ bzw. künstlerisch wertvoll angesehen zu werden. Die amerikanische Sängerin Santi White hat sich für den Genrespagat entschieden und schmückt den Begriff Pop mit Einflüssen aus Electro(nica), Dub, Hip Hop, Reggae Fusion und Soul. Kollaborationen mit Künstlern wie Mark Ronson, Jay-Z, N.E.R.D. oder den “Beastie Boys” untermalen ihre Creditabililty ebenso wie Songwriter Beteiligungen bei etablierten Acts wie Lily Allen (Littlest things), Christina Aguilera (Monday Morning) oder den “Scissor Sisters” (Running out). mehr…

MagnetischDie Wenigsten mögen es, wenn ihre Lieblingsserie oder ein spannender Film zum wiederholten Male von einem Werbeblock unterbrochen wird. Doch neben Spots, die uns durchaus zum Lachen und Lächeln bringen können, übermittelt, neben der optischen Aufmachung, immer wieder Musik die Produktmessage, so daß am Ende nur der Gedanke bleibt: “Von wem ist dieser Song eigentlich?“. Auf der Suche nach neuen Klängen für die aktuelle Internet Explorer Kampagne ist Microsoft beim britischen Singer/Songwriter Alex Clare hängen geblieben. “Too close“ kursiert seither durch die internationale Radiolandschaft. Dabei wurde das dazugehörige Debütalbum “The Lateness Of The Hour“ bereits im Juli 2011 in Großbritannien veröffentlicht. mehr…

Die traditionelle Eröffnung des Karnevals findet alljährlich am 11.11. um 11:11 Uhr statt. Im Jahr 2011 hatten wir sogar ein Schnapsjahr, das so erst wieder in 100 bzw. inzwischen in 99 Jahren eintritt. Der perfekte Zeitpunkt aller Jecken sich mit Karnevalsmusik einzudecken und die Saison bunt zu feiern. Wer weder gefallen an Büttenreden, noch Konfetti und Schunkelmusik findet, und auf der Suche nach frischer, seriöser Musik war, ist unter Umständen auf das Debütalbum „You Are Ok“ des Kopenhagener Duos Deflatables gestoßen. Die LP ist auf Grund seines schwarz-weißen Covers unter den bunten Luftschlangen ein Hingucker. Musikalisch bietet das Album eine Indie-Electro-Pop-Mischung, die (laut Cover) zum Abheben ist. Ob zum Abheben geeignet oder einfach nur abgehoben, wir haben reingehört. mehr…

Sonne über der StadtInternationale Aufmerksamkeit – Labelkonkurs, Line Up Wechsel – Major Deal. “Timid Tiger” zeigen sich nicht nur in den sonnigen Phasen, sondern insbesondere in den Momenten die Kraft und innere Stärke erfordern, beständig. Aus der Idee zweier Musiker, die sich zufällig in einem Kölner Club begegnen, wächst ein ganzes Konzept. Comic Pop bestimmt die beiden ersten Alben “Timid Tiger & A Pile Of Pipers“ (2005) und “Timid Tiger & the Electric Island“ (2010). Visualisiert von Comic Zeichner Klaus Cornfield erhält der Tiger ein Gesicht. Die Kompositionen ebenso farbenprächtig wie ihre Outfits. mehr…

Fast Money TrainSean Paul ist seit der Veröffentlichung seines 2002er Albums “Dutty Rock” der internationale Vorzeigekünstler in Sachen Dancehall Movement. Die kommerziell ertragreiche Variante versteht sich. Über den Verlauf mehr und mehr auch der Popmusik zugeneigt. So bringt es der Jamaikaner u. a. auf Radio kompatible Zusammenarbeiten mit Beyoncé, Jay Sean oder Rihanna. Die Bob Sinclair Single “Tik tok” stellt erstmals deutlich die Weichen Richtung Elektro-/Housesound. Durch Singles wie “Get busy”, “Temperature” oder “So fine” ohnehin Dauergast in der internationalen Clublandschaft, verschafft sich der Grammy Preisträger ein neues Tanzflächenimage. mehr…

Eine Mischung aus Industrial, New Wave und Elektro erwartet uns auf dem Debütalbum „What We Are Is Secret“ von Low-Fi. Die Italiener selbst beschreiben ihren Stil als melancholisch, synthetisch, melodischen Sound zwischen Elektro und Alternativerock. Viel mehr Informationen sind bei der ersten Recherche nicht zu ergattern. Dann muss eben die Musik für die Aussagekraft sorgen. Den Anfang macht „Something“ mit harten, dominanten Gitarrenriffs. Alessandros Vocals ordnen sich dem Sound unter und greifen nicht, da sie zu schwach sind, um dem Gewitter an Gitarren und Synthesizern Folge zu leisten. mehr…

Indie meets ElektrobeatsK-Paul meets Indierock und veranlasst die Jungs von Begbie (mit Hilfe der deutschen DJ-Szene) aus ihrem Debütalbum, eine aufpolierte Deluxe Edition zu machen. Will heißen, an das Original aus seichten und so herrlich gitarrenmassierten Songs, werden zwei weitere CDs mit insgesamt 18 Titeln angehängt. 18 Titel im Mash Up Stil, aus Indierock mit Elektrotunes, der bekanntlich in vielen deutschen Clubs inzwischen Einzug gehalten hat. Über diese „Mischkalkulation“ aus Indierockern und Elekrodancern wird in jedem Fall die Gruppe der potentiellen Hörer um einen ganzen Schwung erweitert. mehr…

Banale BeatsFangs aus Glasgow machten in der Vergangenheit mit ihrer Werbekampagne für TIGI Hair Produkte auf sich aufmerksam. Zugegeben, auf dem deutschen Markt ist dieses Haarschmiermittel bisher eher unbekannt, dennoch haben es die Herrschaften mit ihrem Sound aus Electro, Indie und New Wave geschafft sich bei Platinum Records vorzustellen. Mit ihrem aktuellen Longplayer „Automatic RocknRoll“ bekommen wir eine ordentliche Mischung an Discosounds auf die Ohren. mehr…

Frech, laut, schnell.Mit ihrem zweiten Album „Automat Supérieur“ knüpft die norddeutsche Kombo von Sixxxten genau da an, wo sie 2009 mit ihrem Debüt „Jugend Violencia“ begonnen hat – sozialkritisch, selbstbewusst mit einer Prise Herablassung und einem Arschtritt. Musikalisch ist Sixxxten (deren Name sich laut Presseinfo nicht an der englischen Zahl, sondern am skandinavischen Jungennamen orientiert) vergleichbar mit Kraftklub oder Jennifer Rostock. Wer demnach gefallen an knarzigen Riffs mit Synthie-/Elektrosounds, einer starken Leadstimme und deutschen Texten findet, ist hier genau richtig. mehr…