
TrendsurferTaio Cruz hat sich mit der Veröffentlichung seines Albums “Rokstarr“ und den daraus ausgekoppelten Singles “Break Your Heart“ (feat. Ludacris), “Higher“ (feat. Kylie Minogue) und allen voran “Dynamite“ zur unverzichtbaren Clubwaffe entwickelt. Angefangen als Songwriter, agierend aus dem Hintergrund, ist mittlerweile die große Bühne sein eigenes Zuhause. Sein Stil zwischen Electro/Dance Pop und R&B angesiedelt. Dabei schon weit über die eigenen, britischen Landesgrenzen hinaus bekannt und zuletzt mit dem David Guetta Feature “Little Bad Girl“ in den Charts. Ganz nebenbei bringt er im September 2009 seine eigene Modemarke für Kleidung und Accessoires an den Start und zählt Künstlerkollegen wie Kanye West, Keri Hilson oder Justin Timberlake zu seinen Trägern. Zudem tritt er immer wieder als Produzent in Erscheinung. mehr…

SchulterschlußDestiny’s Child sammeln zwischen 1998 und 2004 Platinauszeichnungen wie kleine Kinder bunte Eier an Ostern. Die Besetzung Beyoncé Knowles, Kelly Rowland und Michelle Williams als Inbegriff der R&B Pop Supergroup. Persönliche Ziele und der Wunsch nach einer Solokarriere rücken jedoch in den Vordergrund und so ist “Destiny Fulfilled” das letzte Studioalbum der Band. Praktisch ohne Qualitätsverlust schreibt Beyoncé ihre Erfolgsgeschichte weiter, Michelle ist weitestgehend unauffällig und Kelly bildet mit den beiden Alben “Simply Deep” (2002) und “Ms. Kelly” (2007) die Brücke zwischen beiden Verläufen. Da sind Hits wie “Dilemma” (feat. Nelly), “Work” oder “When love takes over” (mit David Guetta) und dann? Kommt lange nichts. mehr…

Invisible PopNun also im Gleichklang. Nachdem das selbst betitelte Debüt der britisch/irischen Boygroupsensation “The Wanted“ erst nach mehrmonatiger Verzögerung in Deutschland erscheint, fährt man mit der Veröffentlichung des Nachfolgers “Battleground“ parallel. Dabei ist der Hype noch nicht wirklich umfassend beim Rest von Europa angekommen. Die Chartperformance der Single “All time low“ darf (selbst in den Staaten) als Achtungserfolg betrachtet werden, auch wenn die Wellen der Zuneigung in Großbritannien wesentlich höher schlagen. “Heart vacancy“ und “Lose my mind“ werden jedoch nur noch regional wahrgenommen. Es bleibt die Frage, ob man den Erfolg einer reinen Castingband wirklich planen kann. mehr…

Ein Intro a la The Strokes, punkig wie The Cab und unbeschwert wie All Time Low – so lassen sich die drei Franzosen von Electric Suicide Club bereits nach einer kurzen Hörprobe von ihrer gleichnamigen EP beschreiben. Kurzum eine gitarrenlastige Mischung, die viel richtig macht und vor Energie nur so strotzt. Die Anfang-20-Jährigen aus Straßburg haben verstanden, was Pop-Punk ausmacht und stellen damit unter Beweis, dass auch in Europa guter Pop-Punk produziert werden kann. mehr…

Für einen Sommer langJedes Jahr entfacht er auf’s Neue: Der Wettstreit um den Titel “Sommerhit des Jahres“. Urlaub, Sonne, Strand, Meer. Meist eng verbunden mit einem besonderen Lebensgefühl und in einem Kalenderabschnitt, während dem es den Menschen leichter fällt zu lächeln und sich gehen zu lassen. Kein Wunder, daß der auserkorene Titel in der Regel durch tanzbare Rhythmen und ebenso einfache wie eingängige Melodien besticht. Alexandra Stan kann bereits 2009 in der rumänischen Heimat auf sich aufmerksam machen. Die Single “Lollipop“ ein Radioliebling und Türöffner zu weiteren Produktionen. mehr…

Blick nach vornZu Beginn ihrer Karriere bewegt sich Keri Hilson vornehmlich hinter den Kulissen. Als Songwriterin liefert sie Künstlern wie Britney Spears, Mary J. Blidge, Ciara oder Usher musikalisches Futter und tritt lediglich 2004 für die Xzibit Single “Hey Now (Mean Muggin)” als Sängerin in Erscheinung. Weitere 2 Jahre später steht ein Gastauftritt bei Lloyd Banks zu Buche, doch erst die Zusammenarbeit mit Rapper und Produzent Timbaland 2008 verschafft ihr breite Aufmerksamkeit. “The way I are” toppt in Ländern wie Großbritannien, Kanada und Deutschland die Charts. mehr…

Guilty pleasureAufmerksame Verfolger der Boulevardpresse werden ein Lied vom kometenhaften Aufstieg und Beinahe-Fall der Britney Spears singen können. Gezielt auf den medialen Durchbruch getrimmt, kommt der Erfolg ihres Albums “…Baby One More Time“ (1999) dennoch einem Raketenstart gleich. Bis heute das erfolgreichste Debüt einer Sängerin. Die Jahre vergehen und aus dem vermeintlich braven Mädchen wird ein kleiner Pop Vamp. Das macht sie greifbar und menschlich, doch äußert sich ihr Ausbruch aus der heilen Welt in allzu negativen Schlagzeilen. mehr…

Die Neon Trees sind die Newcomer-Sensation in den USA: seit der Veröffentlichung im März verkaufte der Vierer aus Provo, Utah, bereits über 1 Millionen Singles ihrer Hitsingle „Animal“ allein in den USA.
Die Single stieg bis auf Platz #13 der Billboard Hot 100 und bis auf Platz #1 der Alternative Rock Chart. In den amerikanischen iTunes-Charts ist ihre Single „Animal“ in den letzten Wochen kontinuierlich in den Top 30 zu finden. Zu bekennenden Fans der Band zählen u. a. Mark Hoppus (Blink-182), der die Single „Animal“ im Spin Magazine als „Pick of the Week“ empfahl, oder auch The Killers Drummer Ronnie Vannucci, der bereits 2008 das große Potential der Band entdeckte und die Band prompt einige Shows der Killers in den USA eröffnen ließ. mehr…

Next level shitKaum eine Band hat im Verlauf ihrer Karriere so spürbar mit den musikalischen Anfängen gebrochen wie die “Black Eyed Peas“. Die beiden ersten Alben “Behind the front“ (1998) und “Bridging the gap“ (2000) noch deutlich im Underground/Alternative Hip Hop beheimatet und mit lässigen Kopfnickern wie “Joints & Jam“ oder “Weekends“ versehen, hält mit Fergie am Mikrophon eine ebenso breite wie kommerziell angelegte Stilausrichtung Einzug. mehr…

Good Girl Gone BackRobyn Rihanna Fenty – kurz Rihanna – bleibt ihrem straffen Veröffentlichungspensum treu und liefert ein Jahr nach “Rated R“ bereits den nächsten potentiellen Hitbringer. Keine Atempause, “Musikgeschichte“ wird gemacht, es geht voran. Das einst so schüchtern wirkende Mädchen aus Saint Michael, Barbados ist zur Frau gereift. Vom talentierten Teenager zum Tanzflächenvamp. mehr…