
Bass in your face“Far East Movement“ haben sich über die Nähe zu ihren Fans (Videos, wöchentliche Radioshows, tägliche Blog Einträge und regelmäßige Webisodes) und nicht zuletzt den weltweiten Charterfolg “Like a G6“ vom Geheimtipp zur treffsicheren Clubwaffe entwickelt. Bereits 2003 gegründet, erscheint 3 Jahre später ihr Debüt “Folk Music“. Die Single “Round round“ wird im Film “The Fast And The Furious: Tokyo Drift“ verwendet und Serien wie CSI: Miami, Entourage und Gossip Girl folgen dem Beispiel. Bereits mit “Animal“ (2009) belegt man den Anspruch erlesener Features. So zählen Wiz Khalifa, die Stereotypes und Baby Bash zu den Albumgästen. mehr…

Realität aus Wanne-Eickel Rock-City“Sebel ist dreckig und zerrissen, er ist bärtig und etwas fett. Sebel trinkt Pils anstatt Aperol Spritz, Sebel ist Vinyl und nicht mp3, Manta anstatt VW Golf. Sebel rockt, Sebel rotzt. Sebel grölt.“ Von Eitelkeit und Trend(zuge)hörigkeit keine Spur – möchte man meinen, wenn man sich die Kurzbiografie des Wanne-Eickel Bombers durchliest. Als Sebel van der Nijhoff bereits im Vorprogramm von Kollegen wie “Luxuslärm“ und “Stoppok“ einem größeren Publikum vorgestellt. Dabei beginnt seine Musik im Kleinen: aus sich selbst heraus. Während sich die Einen noch die Frage stellen wer dieser Kerl eigentlich ist, wird er an anderer Stelle bereits als “Pottprolet mit Herz und Hang zur Melancholie“ betitelt. mehr…

2012 soll alles anders werden. Unter diesem Motto präsentieren Satellite Beaver aus Warschau/Polen ihre EP „The Last Bow. Bestückt mit 4 Tracks aus den Jahren 2010 und 2011, die den alten Sound abbilden. 2012 soll ein Studioalbum mit einer neuen Marschroute folgen. Hierzu wird derzeit noch ein Bassist gesucht.
Von 0 auf 100 in 20 Sekunden durch harte Gitarrenriffs. mehr…

FaszinationEine Spieluhr ist ein beliebtes Element in vielen Kinderzimmern. Die Melodie beruhigt. Der Gegenstand kann verzaubern. Typischerweise tanzt eine Primaballerina auf den Spieluhren im Mädchenzimmer und weckt in einigen den frühen Wunsch selbst so zu strahlen und dahin zu tanzen. Wie die Melodie eben einer dieser Spieluhren beginnt der Opener „Lovesong For Kui“, der im Video passenderweise eine Ballerina tanzen lässt. Klassisch und Interesse weckend. Ein fixierendes Stöhnen der Leadstimme greift in die feine Melodie ein, dazu ein schwerer Klang. Die Ballerina dreht sich weiter, es liegt eine Spannung in der Musik, die beinahe knistert. mehr…

Seitdem Stephanie Meyer 2005 mit „Bis(s) zum Morgengrauen“ den Vampir Edward Cullen auf die Schülerin Bella Swan losgelassen hat, ist das Thema Vampire in der Literatur, dem Kino, dem TV und der Musik nicht mehr wegzudenken. Wohin man schaut erwächst ein neue Vampirgeschichte, die zwar eine der anderen gleicht, aber es dennoch schafft Absätze zu generieren. Adam Donen ist mit seinem neuen Album „Vampires“ auf diesen Trend aufgesprungen. Als Verächterin des Kultes um Graf Dracula und Co. wäre der Titel damit für mich bereits durchgefallen und hätte keine Beachtung gefunden. Die Tatsache, dass The Cure Keyboarder Roger O’ Donnell bei dem Künstler Adam Donen jedoch von einem „unique talent” spricht, hat mich neugierig auf ihn und die Platte gemacht. Also rein in die Stereoanlage und auf Play gedrückt. mehr…

Scary guy scaring guysAls wandelnder Provokateur und skandalträchtiger Künstler spaltet Marilyn Manson in den 90ern die Lager. Während sich die Einen angewidert von seiner Musik abkehren, kommt sie für Andere beinahe einer Religion gleich. Der “Antichrist Superstar“ lotet mit seinen ausschweifenden Videos und Bühnenauftritten die Geschmacksgrenzen neu aus und liefert ganz nebenbei Alternative Metal Hits wie “The Beautiful People“ (1996), “The Dope Show“ (1998) oder “mOBSCENE“ (2003) ab. Und wer erinnert sich nicht an die beiden Coversongs und Soundtrackbeiträge “Tainted love“ (Not Another Teen Movie), sowie die bedrohlich/lauernd vorgetragene Industrial Metal Version von “Sweet Dreams“ (u.a. House On Haunted Hill). mehr…

The riot’s goneEs muß heute schon ein wenig mehr sein, um bei einem Überangebot an praktisch Allem noch irgendwie als innovativ bzw. künstlerisch wertvoll angesehen zu werden. Die amerikanische Sängerin Santi White hat sich für den Genrespagat entschieden und schmückt den Begriff Pop mit Einflüssen aus Electro(nica), Dub, Hip Hop, Reggae Fusion und Soul. Kollaborationen mit Künstlern wie Mark Ronson, Jay-Z, N.E.R.D. oder den “Beastie Boys” untermalen ihre Creditabililty ebenso wie Songwriter Beteiligungen bei etablierten Acts wie Lily Allen (Littlest things), Christina Aguilera (Monday Morning) oder den “Scissor Sisters” (Running out). mehr…

Under the influence of giantsSuperheldenfilme sind schon seit geraumer Zeit in Mode und scheinen auch so schnell nicht mehr an Farbe und Aufmerksamkeit zu verlieren. Um jedoch Batman, Iron Man oder anderen bahnbrechenden Soloausflügen noch die Krone aufsetzen zu können, greift man in die Teamspielkiste und bringt aktuell die 1963 debütierte Marvel Comicreihe “The Avengers” auf die Leinwand. Nach dem Erfolg der DC “Justice League Of America” die Antwort der fantastischen Konkurrenz. Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.), Steve Rogers/Captain America (Chris Evans), Dr. Bruce Banner/Hulk, Thor, Natasha Romanoff/Black Widow (Scarlett Johansson) und weitere befähigte (S.H.I.E.L.D.) Mitstreiter im Kampf gegen Loki und die finsteren Mächte. mehr…

Western Beach Boys from Outer SpaceStilzuschreibungen wie Art, Experimental oder Progressive Rock lassen Raum zur Entfaltung, verursachen beim “einfachen“ Musikkonsument aber doch eher ein Stirnrunzeln. Das schottische Quartett “Django Django“ lässt sich jedoch nicht auf eine Außenseiterrolle ein und kombiniert Komplexität mit Eingängigkeit. Knapp vier Jahre schrauben die Mitglieder, die sich auf einer Kunsthochschule in Edinburgh kennenlernen, an Songideen, die sich farbenprächtig vor dem Hörer entfalten und ihn auf eine musikalische Erlebnisreise mitnehmen. mehr…

Mix aus liebevoller Wärme- und energiegeladener FrustrationDer zornige Junge ist erwachsen geworden und präsentiert sich nun als “Angry Men“. Nachdem sich die schwedische Indie Pop Formation “You Say France & I Whistle“ bereits mit der EP “Angry Boy“ lobens- und erwähnenswert hervorgetan hat, folgt ein Jahr später der verschroben herzliche Langspieler. Einflüsse von Paul Simon über David Byrne bis zu “Daft Punk“ oder den “Beach Boys“ sorgen für einen sonnigen, über weite Strecken tanzbaren Mix aus “liebevoller Wärme und energiegeladener Fristration“. mehr…