Mike Oldfield – Two Sides: The Very Best of Mike Oldfield

Erscheinungsdatum: 27. Juli 2012 / Label: Mercury (Universal)

28.07.2012

CD-Review

Music of the Spheres

Mike Oldfield gehört zu der Reihe britischer Ausnahmekünstler, die mit ihren Kompositionen über Jahrzehnte hinweg Musikgeschichte geschrieben haben. Angefangen mit dem viel gefeierten, mehrfach ausgezeichneten Progressive Rock/New Age Debüt “Tublar Bells“ (1973; über 17 Millionen Mal verkauft) über unvergessene Hit Singles der 80er wie “Moonlight Shadow“, “Shadow On The Wall“ oder “To France“ bis hin zum klassisch orientierten Output “Music of the Spheres“ (2008), für das er mit Künstlern wie der neuseeländischen Sängerin Hayley Westenra, dem chinesischen Konzertpianisten Lang Lang und dem walisischen Komponisten Karl Jenkins zusammengearbeitet hat.

Nun hält der Autodidakt und Multi-Instrumentalist seine Karriere, die von unterschiedlichen Stilausflügen zwischen Folk, Jazz, Electronica, World, Rock und Pop geprägt ist, in einer persönlich zusammengestellten Retrospektive fest. “Two Sides: The Very Best of Mike Oldfield“ zeigt zum Einen die rein instrumentale Seite. Esoterisch, spirituell, atmosphärisch, experimentell und fernab von gängigen Radiomustern. CD 2 zeichnet die wichtigsten Titel seiner über 40 Jahre währenden Schaffensphase nach. Dabei deutlich eingängiger, wenn oftmals opulent ausgestaltet. Ob instrumental, mit ihm persönlich oder (Gast-)Sängerinnen und -sänger wie Maggie Reilly (Family Man, Moonlight Shadow), Bonnie Tyler (Islands) oder “GTR“ Frontmann Max Bacon (Magic touch) am Mikrophon. Selbst Stimmen fügen sich als “einfache“ Werkzeuge seiner weit reichenden Kompositionen ein. “Ich habe hier die meiner Meinung nach besten Instrumentals und Songs meiner bisherigen Laufbahn zusammengestellt. Dabei war es mir weniger wichtig, ob sie damals auch kommerziell erfolgreich waren oder bei den Kritikern besonders gut ankamen. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich mit diesen Tracks meine kreativen Höhepunkte präsentieren kann.” Gelungen.

Anspieltipps: “Guilty“, “To France“ und “Islands“

Note: 1,9

Trackliste:
1. Tubular Bells
2. Ommadawn
3. Crises
4. The Lake
5. Amarok Part 1
6. Amarok Part 2
7. Sentinel
8. Supernova
9. Ascension
10. The Tempest

Disk 2:
1. Guilty
2. Family Man
3. Five Miles Out
4. Moonlight Shadow
5. Shadow On The Wall
6. To France
7. Etude
8. Magic Touch
9. Islands
10. Heaven’s Open
11. Tattoo
12. The Song Of The Sun
13. Summit Day
14. Lake Constance
15. Broad Sunlit Uplands
16. The Doge’s Palace
17. Amber Light
18. Angelique
19. On My Heart

http://mikeoldfieldofficial.com/

Autor: Jens

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