Ensoph bringt ihr neuestes Werk. Rex Mundi X-Ile setzt nahtlos da an wo die sechs Tonträger davor aufhörten: Gasmaske, Latexklamotten und Industrialmetal. Ensoph klingen wie The Kovenant, Limbogott, Fracture oder Razed In Black. Manchmal mit Melodie, häufiger leider ohne. Viel zu oft dazu mit stimmlich nicht auszuhaltendem Gekreische. Obwohl ich viele Platten aus der Ecke besitze, ist das ein Stilmittel, mit dem zumindest ich mich persönlich nie ganz anfreunden konnte. Ich mag es lieber, wenn jemand singen kann oder richtig brüllt.
Wenn es denn gerade mal melodisch ist, merkt man dem neuen Werk – viel mehr als den früheren Veröffentlichungen – an das die Gummiritter ihre Instrumente auch beherrschen. Traditionell sind die Scheiben aller Kollegen im Autoreifenoutfit allerdings überfrachtet mit Industrienoise, was das Hören äußerst anstrengend macht und auf Dauer nervt. Aber soll es wahrscheinlich auch. Nerven.
Egal. Weiter. Wer genannte Bands mag, wird sicher auch mit Ensoph viel Spaß haben. Für den Rest der Welt sind die Italiener wahrscheinlich ohnehin nichts. Gesang 4-, Musik 2+. Gibt zusammen:
Note: 3,0
Trackliste:
1. Evil has found a servant
2. Dance high & shine, Shiva!
3. Shame on you!
4. Splendour & majesty
5. In cinere et cilicio
6. The whore & the ashetist
7. Thir(s)ty pieces of silver
8. and I hear a voice
9. 9XS Reinhören
10. Disciplina arcani (Un canto per l’esilio)
11. Ho visto dio
12. Would (ALICE IN CHAINS cover)
Bandmitglieder:
N-Ikonoclast – vocals
Xraphæl – guitars, programming
KKTZ – bass
Next-X@nctum – keyboards
Xenos – drums
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